Film |

Boston

FSK: ab 12 Jahre
Bild: Boston
Start: 23.02.2017
Drama | 129 Minuten | Studiocanal

Fünf Tage im April: Peter Berg rekonstruiert die Ereignisse um den Terroranschlag beim Boston-Marathon 2013 mit einem um Mark Wahlberg versammelten Star-Ensemble und viel Sinn für das wachsende Gemeinschaftsgefühl in großer Not. Die Mischung aus Drama und Thriller ist extrem spannend und das Thema leider auch heute noch sehr aktuell.
15. April 2013: Wie immer am Patriots Day findet in Boston der Marathon statt. Wie in jedem Jahr ist das Sportereignis ein großes Volksfest, das aber an diesem bestimmten Nachmittag eine schreckliche Wendung nimmt. Innerhalb weniger Sekunden explodieren zwei Sprengsätze im Zielbereich des Rennens. Es gibt mehrere Tote und zahlreiche Verletzte. Einen starbesetzten Spielfilm über ein so einschneidendes Ereignis zu drehen, könnte leicht geschmacklos wirken. Doch Peter Berg verfilmt die Geschehnisse im für ihn typischen Stil: Schnörkellos, ungemein effektiv, aber durchaus effektvoll und nie reißerisch. Wie kaum ein zeitgenössischer amerikanischer Regisseur versteht Berg sich darauf, reale Ereignisse als Spielfilme aufzubereiten, ohne sie für emotionalisierende Effekte auszuschlachten. Die Szenen des Attentats sind relativ kurz gehalten. Ein Chaos aus Rauch, Trümmern und verletzten Menschen vermittelt in wenigen Augenblicken ein Gefühl für die Verzweiflung und die alptraumhafte Orientierungslosigkeit der Situation. Selbst das Feuergefecht zwischen den beiden Terroristen und der Polizei auf einer nächtlichen Wohngebietsstraße inszeniert Berg zwar ungemein packend, aber nicht als Spektakel - auch hier bestimmen infernalisches Chaos und Panik das Geschehen. Für die islamistischen Motive der beiden Täter interessiert Berg sich kaum. Eine kluge Auslassung, denn bei einer solchen Tat verschwindet der Grund, egal welcher Couleur, hinter der Abscheulichkeit der Gewalt. Auf einer menschlichen Ebene wird das Motiv bedeutungslos. Und um diese menschliche Ebene geht es Berg vor allem. Seine Erzählung konzentriert sich auf die Betroffenen, auf die Menschen, die entweder zu Opfern wurden, als Ersthelfer den Opfern beistanden oder als Polizisten die Täter jagten. In seiner Würdigung dieser Männer und Frauen findet Berg den richtigen, weil zurückhaltenden Tonfall; nur in wenigen Momenten bedient er sich, sehr gekonnt, dramatischen Zuspitzungen. Ihm gelingt, wenn man es so nennen will, ein pietätvoller Thriller.

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ZOO PALAST - Kino 1

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Sitzplan Kino 2

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Rollstuhlplätze: 3
Tontechnik: Dolby 7.1
3D: Ja
Projektionstechnik: Digital

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Sitzplan Kino 3

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Plätze: 159
Rollstuhlplätze: 2
Tontechnik: Dolby 7.1
Projektionstechnik: Digital

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Rollstuhlplätze: 2
Tontechnik: Dolby 7.1
3D: Ja
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Plätze: 159
Rollstuhlplätze: 2
Tontechnik: Dolby 7.1
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