Deutschlands berühmtestes Kino ist zurück

Der Zoo Palast im Herzen der Berlin City West ist für viele Berliner das schönste Kino überhaupt - und weit über die Grenzen der Stadt hinaus das sicher bedeutendste Filmtheater Deutschlands.

ZOO PALAST 1961 Nachtaufnahme

Ab 1957 war der Zoo Palast auch Heimat der Berliner Filmfestspiele - und sollte es bis 1999 bleiben. 1994 von der UCI übernommen, wurde es etwas ruhiger um den Zoo Palast und im Dezember 2010 schloss das Traditionskino schließlich.

Mit Hans-Joachim Flebbe erwarb ein Kinoprofi und erklärter Liebhaber schöner Traditionshäuser den Zoo Palast und plante akribisch den Neuanfang. Nach zweijähriger Umbauphase feierte der Zoo Palast schließlich im November 2013 eine glanzvolle Neueröffnung.

Hans-Joachim Flebbe kann auf mehr als 35 Jahre Erfahrung im Kinogeschäft zurückblicken. Er begann Mitte der 70er Jahre mit Filmkunst- und Programmkinos in Hannover. Dann übernahm er zahlreiche renommierte Filmkunstkinos in Deutschland.

1990 gründete Hans-Joachim Flebbe die CinemaxX-Kinokette und eröffnete 1991 Deutschlands erste Multiplex-Kinos in Hannover und Essen. Er entwickelte und betrieb über 40 CinemaxX Multiplexe in Deutschland mit rund 340 Leinwänden, 90.000 Sitzen und bis zu 20 Millionen Besuchern pro Jahr.

ASTOR FILM LOUNGE Berlin

Nach 20 Jahren als Geschäftsführer und Vorstand verließ Hans-Joachim Flebbe Ende 2008 die CinemaxX AG. Er übernahm den früheren Filmpalast Berlin am Kurfürstendamm und eröffnete das traditionelle Lichtspielhaus als ASTOR Film Lounge. Hans-Joachim Flebbe entwickelte ein innovatives Kinoangebot: das Premiumkino mit dem Gast im Mittelpunkt - ein technisch modernes, aber stilvolles und bequemes Kinoerlebnis für alle Sinne!

Die Wiedereröffnung des Zoo Palast markiert ein neues Kapitel im Kino-Leben des Hans-Joachim Flebbe. Er investierte insgesamt 5,5 Millionen EUR in den stilgerechten Umbau des Traditionskinos und die "State-of-the-Art" Bild- und Soundtechnik.

Der Zoo Palast verfügt heute über sieben Säle - von den ursprünglich neun Kinos blieben vier erhalten (fünf Säle in einem Anbau wurden abgerissen). Drei Säle sind komplett neu entstanden und in der Filmtheater-Ästhetik der 50er Jahre gestaltet. Bis auf das Clubkino B sind alle Säle behindertengerecht ausgebaut. Um das Wohl der Kinobesucher kümmern sich mehr als 100 Mitarbeiter!

Seit 2014 dient der Zoo Palast wieder als Austragungsort der Berliner Filmfestspiele und als Premierenkino.

Kinotechnik: CINE PROJECT GmbH | Bauleiter: Herr Spreemann
Bestuhlung: Fa. Skeie, Norwegen
Beleuchtung: Fa. Freilicht, Berlin
Ticketing: Compeso, München
Architekten: Maske & Suhren, Berlin
Beratung: Paul Heinen, Hamburg

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